TRIO

trio.s
Susan Jebrini, Mezzosopran
Sonja Catalano, Alt
Sofia Kruszewski, Akkordeon

auf dem Weg…
Seit Dezember 2015 sind die drei Musikerinnen Stipendiatinnen der Yehudi Menuhin Stiftung LiveMusicNow Hannover e.V. und konnten hier in den verschiedensten Einrichtungen, wie beispielsweise in der forensischen Psychiatrie und im Autismus-Zentrum die unterschiedlichsten Erfahrungen sammeln.
Weitere Konzerte folgten im Rahmen des NDR Musikfestes, bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, bei der HAZ Weihnachtsgala, beim Sonntagskonzert in den Herrenhäuser Gärten, bei der Verleihung des Johann-Georg-Zimmermann-Preises der MHH, beim Tag der Niedersächsischen Hausmusik und auf dem Rittergut Orr.
Im Frühjahr 2017 gewann das trio.s einen ersten Preis beim International Open Accordion Contest in Trossingen und den Publikumspreis der Sparda-Bank beim Festival “Klassik in der Altstadt 2016“.
Der Gewinn des Publikumspreises ermöglichte die erste Auftragskomposition für die ungewöhnliche Besetzung. Vladimir Gorup, Komponist aus Kroatien, vertonte für die drei Musikerinnen Sophokles´ „Antigone und Ismene“.
Seit Kurzem kooperieren die jungen Künstlerinnen mit dem Betreuungsnetzwerk für schwerkranke Kinder e.V.

ungewöhnlich.
Ungewöhnlich ist auf den ersten Blick die Besetzung des trio.s. Denn anders als zumeist üblich treffen hier nicht eine hohe und eine tiefe Stimme auf das Instrument Klavier, sondern zwei warme, tiefe Frauenstimmen, Susan Jebrini, Mezzosopran und Sonja Catalano, Alt, verschmelzen mit dem Instrument Akkordeon, dem Sofia Kruszewski die unterschiedlichsten Gefühlsebenen entlockt.
Neben den musikalischen Fähigkeiten der drei Musikerinnen verbinden sich noch weitere Einflüsse aus den Lebenswelten der Künstlerinnen zum „Paket trio.s“.Im Vordergrund steht dabei, immer neue Konzerterlebnisse zu generieren und Schwellen zwischen der Musik und dem Rezipienten zu überwinden und aufzubrechen.

Beispielsweise durch die Konzeptideen von Susan Jebrini, die neben ihrer musikalischen Ausbildung bei Prof. Charlotte Lehmann auch Architektur studierte. Im Rahmen ihrer Promotion und gemeinsam mit dem trio.s ist sie stets auf der Suche nach der Essenz zwischen der Musik und dem Rezipienten im Raum. Musik in Raum und Architektur, in Form von Klang-Raum-Konzepten für unterschiedlichste Zielgruppen räumlich erfahrbar und wahrnehmbar zu machen, ist dabei ein großes Anliegen, das Teil der Idee hinter trio.s geworden ist.

Auf der Suche nach neuen, innovativen Konzertformaten entdeckte Sonja Catalano nach ihrem Gesangsstudium ebenfalls bei Prof. Charlotte Lehmann die Musikvermittlung für sich. Seit ihrem Masterabschluss in diesem Bereich ist es ihr ein Anliegen, Brücken zu bauen zwischen Musik und Rezipienten. Die Idee des aktiven Musikerlebens steht deshalb bei trio.s im Mittelpunkt der Vermittlung musikalischer Inhalte an unterschiedlichste Rezipientengruppen, beispielsweise an Kinder, Jugendliche und Senioren.

Vervollständigt wird das trio.s durch die Akkordeonistin Sofia Kruszewski. Sie studiert Akkordeon-Solo bei Prof. Elsbeth Moser an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und war Mitglied des Norddeutschen Philharmonischen Akkordeonorchesters. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Deutschen Akkordeon Musikpreises DAM und von Jugend musiziert. Sich sozial zu engagieren ist für Sofia Kruszewski eine Herzensangelegenheit. So wirkte sie in Kolumbien im Rahmen der Organisation AIESEC in verschiedenen sozialen Projekten für sozialbenachteiligte Kinder mit und engagierte sich als Freiwillige bei der gGIS mbH, wo sie einen autistischen Jungen betreute.