TRIO

trio.s
Susan Jebrini, Mezzosopran
Sonja Catalano, Alt
Goran Stevanovic, Akkordeon

auf dem Weg…
Das 2015 gegründete trio.s gewann einen ersten Preis beim International Open Accordion Contest in Trossingen, den Publikumspreis der Sparda-Bank beim Festival “Klassik in der Altstadt“ und erhielt ein Stipendium der Yehudi Menuhin Stiftung LiveMusicNow Hannover e.V. .
Der Gewinn des Publikumspreises ermöglichte die erste Auftragskomposition für die ungewöhnliche Besetzung. Vladimir Gorup, Komponist aus Kroatien, vertonte für die drei Musiker Sophokles´ „Antigone und Ismene“.
Darüber hinaus kooperierten die jungen Künstler mit dem Betreuungsnetzwerk für schwerkranke Kinder e.V. und erhielten eine Förderung der VR Stiftung für eine Konzertreihe von acht Konzerten in ganz Niedersachsen. Weitere Konzerte folgten im Rahmen des NDR Musikfestes, bei der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, bei der HAZ Weihnachtsgala, beim Sonntagskonzert in den Herrenhäuser Gärten, bei der Verleihung des Johann-Georg-Zimmermann-Preises der MHH, beim Tag der Niedersächsischen Hausmusik oder auf dem Rittergut Orr.

ungewöhnlich.
Ungewöhnlich ist auf den ersten Blick die Besetzung des trio.s. Denn anders als zumeist üblich treffen hier nicht eine hohe und eine tiefe Stimme auf das Instrument Klavier, sondern zwei warme, tiefe Frauenstimmen, Susan Jebrini, Mezzosopran und Sonja Catalano, Alt, verschmelzen mit dem Instrument Akkordeon, dem Goran Stevanovic die unterschiedlichsten Gefühlsebenen entlockt.
Neben den musikalischen Fähigkeiten der drei Musiker verbinden sich noch weitere Einflüsse aus den Lebenswelten der Künstler zum „Paket trio.s“. Im Vordergrund steht dabei, immer neue Konzerterlebnisse zu generieren und Schwellen zwischen der Musik und dem Rezipienten zu überwinden und aufzubrechen.

SUSAN Jebrini

Susan Jebrini, Mezzosopranistin, Architektin, Bühnenbild­nerin und Promotionsstudentin am Institut für Architektur und Kunst des 20./21. Jahrhunderts an der Leibniz Universität Hannover. Sie entwickelt Raumkonzepte und Konzertformate, die sich insbesondere mit dem Rezeptionsverhalten von Raum- und Musikwahrnehmung auseinandersetzen, beispielsweise bei den Festlichen Tagen Neuer Musik Braunschweig, der Staats­oper Hannover oder dem November der Wissenschaft sowie in ihrer Promotion mit dem Arbeitstitel: OneSoundSpace. Ansätze zu einer ästhetischen Wahrnehmungstheorie von Raum und Klang – am Beispiel zeitgenössischer Oper und des Musikthea­ters im 21. Jahrhunderts. Als Mezzosopranistin war sie als Solistin und in verschiedenen Ensembles, wie das Chorwer­kRuhr, Spinario, Vocalconsort Berlin an zahlreichen innovativen Aufführungskonzepten und Uraufführungen beteiligt. (Semper Oper Dresden, Staatsoper Hamburg, Beethovenfest Bonn, Ruhrtriennale, Museum der Moderne Salzburg, Mozartsommer Mannheim, Podium Festival Esslingen, Radialsystem Berlin, Oper Frankfurt, George Enescu Festival, newart music Contrapunkt Festival Schweiz)

SONJA Catalano

Sonja Catalano, Altistin und Musikvermittlerin u.a. der Inter­nationalen Händel-Festspiele Göttingen sowie der Niedersächsischen Musiktage. In ihrer Arbeit als Musikvermittle­rin entwickelt Sonja Catalano Workshop- und Konzertformate für verschiedenste Zielgruppen, wie Jugendliche, Kinder oder Ba­bys.
So entwarf sie beispielsweise für die NDR Radiophilharmonie szenisch-musikalische Konzerteinführungen von und für Jugendliche, für die Musikfestspiele Mecklenburg-Vorpommern interaktive Workshops für 3-6jährige oder für die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci musikalische Schnitzeljag­den. Als Gründungsmitglied des Musikvermittlungs­kollektivs kreatonal war sie als Autorin im Rahmen der „ARD-Schulsinfo­nie“ tätig. Hier produzierte sie im Team, gemeinsam mit dem Helbling-Verlag, eine Schüler-CD, an der Thomas Quasthoff als Sprecher sowie das RSO Stuttgart des SWR als Orchester mit­wirkten.
Die CD ist in der Reihe „SWR Young Classix“ erschienen.

Goran STEVANOVIC

Als vielseitigem und experimentell denkendem Musiker ist Goran Stevanovic die klangliche Erweiterung des Akkordeonspiels, z.B. durch Obertongesang, Elektronik und der Einsatz von weiteren Klangkörpern, ein besonderes Anliegen. Im Jahr 2019 debütierte Stevanovic in der St. George Hall in Liverpool als Teil des UNE­SCO „Soloist Exchange Programm“. Bei der 34. Musikwoche Hitzacker wurde er von Albrecht Mayer vorgestellt und hat zu­sammen mit dem Solo-Oboisten der Berliner Philharmoniker ein Duo-Programm gespielt. Mit unterschiedlichen Ensembles, aber auch als Solist, war er in den letzten Jahren unter anderem auf dem Brahmsfestival Lübeck, dem Brucknerfestival Linz und dem Orient-Occident-Festival Sierre/Schweiz zu hören und konzertierte des weiteren mit der NDR Radiophilharmonie, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Hannoverschen Orchester im Treppenhaus und dem Klangforum Heidelberg.
Er geht u.a. Lehrtätigkeiten an der HMTMH Hannover (künstlerisch-pädagogische Ausbildung, Projektarbeit), sowie als Gastprofessor an der Universität in Bijeljina / Bosnien-Herzegowina nach und ist Jurymitglied beim Wettbewerb Jugend musiziert. Um seinem Wunsch nach der Vermittlung musikalischer Hintergründe an ein breites Publikum nachzukom­men, hat er zudem die Reihe „Vielharmonie Orange“ initiiert, bei welcher er auch die künstlerische Leitung innehat.